

Am vergangenen Dienstag und Mittwoch führten Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerschaft, der Verwaltung und der Politik gemeinsam mit Fachplanern der „Planersocietät“ in Velen und Ramsdorf Fußverkehrschecks durch. Die SPD Velen-Ramsdorf beteiligte sich aktiv an diesen Begehungen, die der umfassenden Begutachtung des Fuß- und Radverkehrs dienten.
In Velen wurden mehrere problematische Verkehrssituationen festgestellt, die dringend einer Verbesserung bedürfen. Besonders auffällig war die Coesfelder Straße, da dort Autofahrer häufig die Bürgersteige (rotes Pflaster) als Ausweichfläche nutzen, was gefährliche Situationen hervorrufen kann. Um dem entgegenzuwirken, soll eventuell testweise eine Einbahnstraßenregelung eingeführt werden.
Auch die Be- und Entladezonen des Rewe-Marktes wurden als potenzielle Unfallquelle identifiziert, da LKWs häufig die halbe Coesfelder Straße blockieren würden.
Zudem wurde die Straßenverengung in der Nähe des Fahrradgeschäfts Büchter und der Einfahrt zum Ärztehaus durch die Bürgerschaft als kritisch eingestuft.
Wir haben ausdrücklich bei der Begehung die Einfahrt zum Waldstadion an der Bahnhofsallee angesprochen. Ein ungünstig platzierter Zebrastreifen dienst hier als Querungshilfe. Zukünftig sind hier Verbesserungen, einschließlich einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h, und zusätzliche Fahrbahnmarkierungen vorgesehen.
Darüber hinaus wurde gemeinsam überlegt, wie die Aufenthaltsqualität auf dem Leineweber- und dem ehemaligen Gosemarktplatz gesteigert werden kann.
In Ramsdorf wurde schnell deutlich, dass die Bürgersteige stark in die Jahre gekommen sind. Sie sind zu schmal, uneben und weisen ein starkes Gefälle auf, was die Nutzung für Rollstuhlfahrer und Personen mit Rollatoren erheblich erschwert. Teilnehmer des Pflegeheims St. Walburga berichteten, dass sie fast immer die Fahrbahn nutzen müssen.
An der ehemaligen Paulusschule, bald Grundschule, haben wir vorgebracht, dass an dieser Stelle eine Installation von Querungshilfen oder Zebrastreifen inklusive Fahrbahnmarkierungen notwendig werden. Dieses soll auch in nächster Zeit umgesetzt werden.
Ein weiterer kritischer Punkt war die Verkehrsführung am Friedhof/Ecke Föcking-Tenk. Hier wurde aus der Bürgerschaft die unübersichtliche Verkehrsführung für Fußgänger und Radfahrer, die die Straße in Richtung Altenpflegeheim überqueren möchten, als problematisch angegeben. Hier sind zukünftig sichtbare Hinweise auf der Fahrbahn geplant, um die Verkehrsregeln klarzustellen.
Zusätzlich wurde überlegt, wie die Aufenthaltsqualität während der Ortskernsanierung auf dem Kirchplatz verbessert werden kann.
In beiden Ortsteilen wird die „Planersocietät“ an verschiedenen Punkten verstärkt Schriftzüge auf die Fahrbahn einsetzen, um die Sicherheit des Fuß- und Radverkehrs zu erhöhen.
Insgesamt war es eine sehr gute Veranstaltung, wo jeder Teilnehmer Schwachstellen im Straßenverkehr angeben konnte. Leider war die Resonanz aus der Bürgerschaft in beiden Ortsteilen sehr gering – eine verpasste Gelegenheit, denn die Verbesserung der Fuß- und Radwege ist für alle Verkehrsteilnehmer, unabhängig vom Alter, von großer Wichtigkeit.
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